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Warnsignale
Glücksspiel soll Unterhaltung sein — und bleiben. Es gibt wiederkehrende Anzeichen, bei denen aus Freizeit ein Problem wird: Sie spielen länger und mit höheren Einsätzen als geplant, Sie denken auch außerhalb des Spiels an das nächste Konto, Sie leihen Geld, um weiterzuspielen, oder Sie verheimlichen Ihr Spiel vor Angehörigen. Wenn Sie eines dieser Signale bei sich selbst oder bei nahestehenden Personen wahrnehmen, ist das kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Hinweis, eine Pause einzulegen und Hilfe zu suchen.
Limits und Werkzeuge
Jeder in Deutschland zugelassene Operator — auch YoyoSpins — muss Werkzeuge zur Selbstkontrolle anbieten: Einzahlungslimit (täglich, wöchentlich, monatlich), Verlustlimit, Spielzeitbegrenzung, Pausentaste und Selbstsperre. Diese Einstellungen finden Sie im Spielerkonto beim Operator unter „Verantwortungsvolles Spielen“ oder „Spielerschutz“. Nutzen Sie die Werkzeuge, bevor Sie sie wirklich brauchen — ein im Voraus gesetztes Limit wirkt besser als eines, das aus einer Verlustsituation heraus gezogen wird.
Wo Sie Hilfe bekommen
In Deutschland bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine kostenlose und anonyme Beratung unter 0800 1 37 27 00 (werktags 10–22 Uhr, Sa/So 10–18 Uhr) und online unter check-dein-spiel.de. Weitere Anlaufstellen sind die Caritas-Suchtberatung und die zentrale Sperrdatei OASIS, über die Sie sich bundesweit sperren lassen können.
Selbsttest
Ein kurzer Selbsttest hilft, die eigene Situation einzuschätzen. Fragen zur Orientierung: Spiele ich länger als geplant? Habe ich wegen des Spiels wichtige Verpflichtungen vernachlässigt? Habe ich schon einmal Geld geliehen, um zu spielen? Habe ich versucht, Verluste wieder einzuspielen? Habe ich mein Spiel vor jemandem verheimlicht? Mehrere Ja-Antworten sind ein Anlass, mit einer Beratungsstelle zu sprechen.